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Projekt Patengroßeltern

 

SeniorInnen ergänzen "großelternlose" Familien


Warum das Projekt?

Aufgrund der heute geforderten beruflichen Flexibilität der Eltern sind Oma/ Opa oft nicht vor Ort verfügbar, haben Eltern und Kinder oft keine Möglichkeit, sich im Rahmen der Familie mit der anderen Generation auszutauschen und im Alltag zu unterstützen. Andererseits würde manche Seniorin bzw. mancher Senior gerne junge Familien bei der Bewältigung des Alltag unterstützen oder sich über mehr persönlichen Kontakt zur jüngeren Generation freuen, da die eigenen Kinder und Enkel oft zu weit weg wohnen.



Ziel des Projekts

Durch das Projekt "Patengroßeltern" soll ein generationenübergreifendes Netz aufgebaut werden, das Familien auf der einen Seite und Senioren auf der anderen Seite die Möglichkeit gibt, sich gegenseitig zu unterstützen. Mögliche Partner dieses Projektes sind die Familien- und Seniorenbeauftragten der Kommunen im Landkreis und die örtlichen Einrichtungen für Kinder und Familien (z.B. Familienzentren, Kindertagesstätten, Schulen).

 

Ablauf des Projekts

Die Vermittlung der Patengroßeltern und Familien erfolgt durch die Projektleitung in enger Abstimmung mit allen Beteiligten. Damit sich eine Beziehung zwischen den Kindern und den Leihgroßeltern entwickeln kann, werden in der Regel immer die gleichen Kinder betreut. Die Patengroßeltern sind kein Ersatz für eine regelmäßige Betreuung der Kinder durch Tagesmutter oder Kindergarten. Eine Unterstützung im Haushalt ist nicht vorgesehen. Die Betreuung der Kinder findet hauptsächlich bei den Familien zu Hause statt. Erfahrungen haben gezeigt, dass durch derartige Projekte stabile Beziehungen zwischen den Familien und den Patengroßeltern entstehen können, die für beide Seiten sehr bereichernd sind.


Begleitung der Patengroßeltern

Neben der Hilfestellung bei der Kontaktaufnahme Patengroßeltern und Familie, werden die Patengroßeltern auch während ihres Engagements unterstützt. Die Projektleitung organisiert Erfahrungsaustauschtreffen mit anderen Patengroßeltern, steht als Ansprechpartner zur Verfügung und unterstützt bei der Klärung von Problemen, die für beide Seiten während der Betreuung auftreten können, ggf. auch durch Einbeziehung von pädagogischen Fachkräften.

 

>> Hier finden Sie einen bereits veröffentlichen Artikel in der Zeitschrift "Leben im Allgäu".